Es gibt kaum eine Kombination, die so viele Menschen glücklich macht wie Schokolade und Haselnuss. Genau deshalb sind Nutella Cookies seit Jahren ein Dauerbrenner in deutschen Küchen. Sie vereinen das cremige, nussige Aroma der beliebten Haselnuss-Schoko-Creme mit der rustikalen, buttrigen Textur eines klassischen Cookies. Ob für den nächsten Kindergeburtstag, als süßer Snack zum Kaffee oder einfach als Seelentröster an einem regnerischen Nachmittag – diese Cookies passen immer. Das Beste daran: Mit ein paar einfachen Tricks gelingen sie auch zu Hause perfekt. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Zutaten wirklich wichtig sind, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen und welche Variationen und Alternativen es gibt. Von der knusprigen Kante bis zum weichen Kern bleibt kein Wunsch offen.
1. Die Geheimnisse perfekter Nutella Cookies – Zutaten und Textur
Der Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Keks und einem wirklich herausragenden Nutella Cookie liegt in der Auswahl der Zutaten und im Verständnis der Textur. Grundsätzlich basiert jeder gute Cookie auf Butter, Zucker, Mehl, Ei und einem Triebmittel wie Backpulver oder Natron. Die Besonderheit bei Nutella Cookies ist natürlich die Haselnuss-Schoko-Creme, die dem Teig nicht nur Geschmack, sondern auch eine unvergleichlich weiche und leicht feuchte Konsistenz verleiht. Nutella enthält Zucker, pflanzliche Öle, Haselnüsse, Kakao und Milchbestandteile. Diese Mischung wirkt im Teig ähnlich wie ein zusätzliches Fett und ein Aromabooster zugleich. Deshalb sollten Sie bei der restlichen Buttermenge etwas sparsamer sein, damit der Cookie nicht zu fettig wird und auseinanderläuft.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wahl des Zuckers. Viele Hobbybäcker verwenden ausschließlich weißen Haushaltszucker, doch gerade für eine weiche, karamellige Konsistenz ist brauner Zucker entscheidend. Brauner Zucker enthält Melasse, die Feuchtigkeit bindet und dem Cookie eine leicht karamellige Note verleiht. Eine Mischung aus etwa 60 Prozent braunem und 40 Prozent weißem Zucker erzeugt den idealen Kompromiss: Der weiße Zucker sorgt für eine leichte Knusprigkeit am Rand, der braune Zucker hält das Innere schön weich. Auch die Mehlmenge spielt eine Rolle. Zu viel Mehl macht die Cookies trocken und bröselig, zu wenig lässt sie flach und fettig werden. Ein gutes Verhältnis liegt bei etwa 220 Gramm Mehl auf 100 Gramm Butter und 150 Gramm Nutella.
Nicht zu unterschätzen ist die Kühlzeit des Teigs. Viele Rezepte überspringen diesen Schritt, aber genau hier liegt ein häufiger Fehler. Wenn Sie den Teig für mindestens 30 Minuten, besser 2 bis 24 Stunden, im Kühlschrank ruhen lassen, passieren mehrere positive Dinge: Das Mehl kann die Flüssigkeit vollständig aufnehmen, die Aromen verbinden sich intensiver, und das Fett wird wieder fest. Dadurch laufen die Cookies beim Backen nicht so stark auseinander und entwickeln eine dickere, weichere Mitte. Vor allem bei Nutella Cookies, die ohnehin zu weichem Teig neigen, ist diese Ruhezeit Gold wert. Wer es eilig hat, kann den Teig auch für 15 Minuten ins Gefrierfach stellen, aber die langsame Kühlung im Kühlschrank liefert das beste Ergebnis.
Die Textur, die Sie anstreben sollten, lässt sich so beschreiben: Außen leicht knusprig, innen weich und beinahe fudgy, mit geschmolzenen Schokoladenstückchen und einem dezenten Haselnussaroma. Verwenden Sie am besten grob gehackte Zartbitterschokolade anstelle von fertigen Schokotropfen, denn unregelmäßige Stücke schmelzen beim Backen zu kleinen Pools, die für ein intensiveres Schokoladenerlebnis sorgen. Wer möchte, kann zusätzlich einen Teelöffel grobes Meersalz über die noch warmen Cookies streuen – der salzige Kontrast hebt die Süße von Nutella hervor und macht die Cookies noch süchtig machender.
2. Schritt-für-Schritt-Anleitung: Nutella Cookies selber backen
Mit der folgenden Anleitung gelingen Ihnen Nutella Cookies, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch optisch etwas hermachen. Die Mengenangaben sind für etwa 12 große Cookies ausgelegt. Sie benötigen: 100 g weiche Butter, 150 g Nutella, 80 g braunen Zucker, 50 g weißen Zucker, 1 großes Ei (Zimmertemperatur), 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 220 g Weizenmehl (Type 405 oder 550), 1 Teelöffel Backpulver, 1/2 Teelöffel Natron, 1/2 Teelöffel Salz, 150 g grob gehackte Zartbitterschokolade und optional 50 g gehackte Haselnüsse.
Schritt 1: Butter und Zucker cremig schlagen. Geben Sie die weiche Butter zusammen mit beiden Zuckersorten in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie die Mischung mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für etwa 3–4 Minuten, bis sie hell und luftig ist. Dieser Schritt ist wichtig, weil er Luft in den Teig bringt und die Cookies später eine lockere Struktur bekommen. Kratzen Sie die Schüssel zwischendurch mit einem Teigschaber ab, damit sich alles gleichmäßig verbindet.
Schritt 2: Ei und Nutella unterrühren. Fügen Sie das Ei, den Vanilleextrakt und die Nutella hinzu. Rühren Sie die Masse nur so lange, bis alles gerade eben vermischt ist. Nicht zu lange rühren, da sonst zu viel Gluten im Mehl aktiviert wird und die Cookies zäh werden können. Die Mischung sollte glatt und glänzend aussehen. Achten Sie darauf, dass die Nutella Zimmertemperatur hat, damit sie sich leichter einarbeiten lässt. Wenn sie zu fest ist, können Sie das Glas kurz in warmes Wasser stellen.
Schritt 3: Trockene Zutaten vermengen und unterheben. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Geben Sie die trockenen Zutaten zur feuchten Masse und rühren Sie nur so lange, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Jetzt die gehackte Schokolade und optional die Haselnüsse mit einem Teigschaber unterheben. Der Teig wird relativ weich und klebrig sein – das ist völlig normal. Decken Sie die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie den Teig mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Profitipp: Über Nacht gekühlt schmecken die Cookies am nächsten Tag deutlich aromatischer.
Schritt 4: Cookies formen und backen. Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und formen Sie mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln etwa walnussgroße Kugeln. Setzen Sie die Teigkugeln mit ausreichend Abstand (mindestens 5 cm) auf das Blech, da sie beim Backen auseinanderlaufen. Drücken Sie die Kugeln leicht flach, wenn Sie flachere Cookies bevorzugen, oder lassen Sie sie kugelförmig für dickere, weichere Cookies. Backen Sie die Cookies für 10–12 Minuten. Die Ränder sollten fest und leicht gebräunt sein, die Mitte darf noch weich wirken. Nehmen Sie sie lieber etwas früher aus dem Ofen, denn sie backen auf dem heißen Blech noch nach. Lassen Sie die Cookies 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie auf ein Kuchengitter legen.
Wer eine besonders cremige Füllung möchte, kann vor dem Backen eine kleine Mulde in jede Teigkugel drücken, einen halben Teelöffel Nutella hineingeben und die Kugel wieder verschließen. Beim Backen bleibt die Füllung weich und flüssig – ein echtes Highlight für alle Naschkatzen. Achten Sie dann darauf, die Cookies nicht zu lange zu backen, damit die Füllung nicht austrocknet.
3. Variationen, Profi-Tipps und die beste Alternative für Genießer
Das Grundrezept für Nutella Cookies lässt sich wunderbar abwandeln. Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Butter durch eine pflanzliche Margarine oder vegane Butter, das Ei durch einen Leinsamen- oder Chia-Ersatz (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwenden eine vegane Haselnuss-Schoko-Creme sowie vegane Schokolade. Der Teig benötigt dann eventuell eine etwas längere Kühlzeit, da pflanzliche Fette oft weicher sind. Das Ergebnis ist trotzdem herrlich saftig und kaum vom Original zu unterscheiden.
Eine glutenfreie Version gelingt mit einer glutenfreien Mehlmischung, die idealerweise bereits Xanthan oder Guarkernmehl enthält, um die Bindung zu verbessern. Da glutenfreie Teige oft trockener sind, können Sie einen Esslöffel Apfelmus oder einen zusätzlichen Esslöffel Nutella hinzufügen. Auch gemahlene Haselnüsse (etwa 30 g) als Teil des Mehlersatzes sorgen für einen intensiveren Nussgeschmack und eine angenehme Textur. Experimentieren Sie ruhig mit einem Verhältnis von 180 g glutenfreiem Mehl und 40 g gemahlenen Haselnüssen.
Zu den beliebtesten Geschmacksvariationen gehören gehackte Haselnüsse, weiße Schokoladenstückchen, getrocknete Cranberries oder ein Hauch Zimt und Orangenschale. Eine Prise Fleur de Sel auf den noch warmen Cookies bringt die süße Haselnussnote besonders gut zur Geltung. Wer es intensiver mag, kann einen Esslöffel Backkakao zum Mehl geben oder eine halbe Tafel geschmolzene Zartbitterschokolade in den Teig rühren. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, und genau das macht das Backen von Nutella Cookies so reizvoll.
Für alle, die keine Zeit oder Lust zum Backen haben, gibt es eine wunderbare Alternative: In Deutschland und Österreich können Sie große, weiche Cookies mit cremiger Füllung bequem online bestellen. Besonders empfehlenswert sind die Nutella Cookies von Monster Cookie, einer Online-Bäckerei aus Heidelberg, die sich auf üppige, soft gebackene Cookies spezialisiert hat. Die Cookies werden frisch zubereitet, liebevoll verpackt und direkt nach Hause geliefert – perfekt für alle, die ohne Aufwand in den Genuss von premium Nutella Cookies kommen möchten. Ob als Geschenk, für eine Feier oder einfach als Belohnung für sich selbst: Diese Cookies sind eine echte Alternative zum Selberbacken und überzeugen durch ihre Größe und die cremige Füllung.
Noch ein paar Profi-Tipps für die eigenen Backversuche: Verwenden Sie immer Zutaten in Zimmertemperatur, damit sich der Teig gleichmäßig verbindet. Backen Sie immer nur ein Blech gleichzeitig, am besten auf mittlerer Schiene, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird. Und lassen Sie die Cookies nach dem Backen wirklich auskühlen, bevor Sie sie stapeln – sonst werden sie matschig. In einer luftdichten Dose bleiben selbst gebackene Nutella Cookies bis zu fünf Tage weich. Sie können den Teig auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf direkt aus dem Gefrierfach backen, dann verlängert sich die Backzeit um etwa 2–3 Minuten. So haben Sie jederzeit frische, warme Cookies zur Hand.
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